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Das Immunsystem

geschrieben vondoc3

Das Immunsystem hat die Aufgabe, alle „Feinde“ abzuwehren, egal ob es sich um Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, oder andere Fremdstoffe handelt, die in den Körper eingedrungen sind. Auch kranke körpereigene Zellen, sei es durch einen Virusbefall oder einer Fehlregulation wie z.B. bei Krebserkrankungen, werden von Immunsystem erkannt und entsprechend bekämpft.

Ein funktionierendes Immunsystem spielt somit, eine zentrale Rolle für die gesundheit und das Wohlbefinden.

Ist das Immunsystem geschwächt, besteht die akute Gefahrernsthafter Erkrankungen wie z.B.:
- vermehrte Infektanfälligkeit
- wiederkehrende Pilz- und andere Infektionen
- allergische Erkrankungen
- asthmatische Beschwerden

Bei einer Minderversorgung mit Vitaminen und Mineralien, bei andauernder Überbelastung oder bei bestehender Einschränkung der Funktionalität des Immunsystems kann es, neben den oben genannten Erkrankungen, auch zur chronischen infekten kommen.

Diese belasten dann den Gesamtorganismus.

Heutige Umwelt- und Lebensbedingungen können das Immunsystem überlasten, und so entscheidend schwächen. Besonders zu nennen sind in diesem Zusammenhang:

- Stress und physische Belastung
- Nikotin - Drogen
- Umweltbelastung ( Strahlen, Schwermetalle)
- Medikamente (z.B. Cortisonpräparate, Chemotherapeutika)
- Oestrogendominanz
- Unausgewogene Ernährung
- Alkoholmissbrauch
- bewegungsmangel
- Dysbiose der Darmflora
- chronisch Grunderkrankung

Kann man ein geschwächestes Immunsystem erkennen?

Ja. Durch die Erhebung eines sogenannten zellulären Immunstatus ist siche festzustellen, ob und in welcher Weise das Immunsystem in seiner Funktion beeinträchtigt ist. Bei der Erstellung eines normalen Blutbildes werden (unter dem Mikroskop oder automatisiert) die roten und weißen  Blutkörperchen erfasst und auf sichtbare Auffälligkeiten hin untersucht.

Wie lassen sich die verschiedenen Lymphozyten unterscheiden?

Die einzelnen Lymphozyten-Populationen lassen sich anhand bestimmter Strukturen auf ihrer Zelloberfläche unterscheiden. Diese Strukturen geben auch Auskunft über den Aktivierungszustand der jeweilligen Zelle.

Durch entsprechende Laboruntersuchungen lassen sich diese Oberflächenstrukturen verschiedenfarbig darstellen, und dann mit Hilfe der Nanotechnologie und ultraschnellen hochauflösende Mikroskopie qualitativ und quantitativ erfassen.

Dabei werden Zellen in der Probe gleichzeitig auf Merkmale die Ihre Zugehörigkeit zu eienr bestimmten Population anzeigen, und auf Merkmale die ihrem Aktivierungszustand angeben untersucht. Außerdem wird die Anzahl der verschiedenen Zelltypen (T- und B-Lymphozyten, NK-Zellen) ermittelt.

So werden detalierte Einblicke in die Zusammensetzung der unetrschiedlichen Zellen des Immunsystems un düber deren Aktivierungszustand gewonnen. Daraus ergibt sich dann ein sehr differenziertes Bild vom zsutand des Immunsystems eines Patienten.

Wann sollte ein Immunstatus erhoben werden?

Indikationen für die Erstellung enes Immunstatus sind unter anderem:

- Immunschwäche / Infektanfälligkeit
- wiederkehrene (Pilz-)Infektionen
- hormonelle Probleme
- nach einer Chemotherapie
- geplannte Immuntherapie bei Tumoren und Erkrankungen
- Burnout-Syndrom, Fatigue-Syndrom (chron. Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom)
- Langzeitallergien
- Tumornachsorge

Was tun wenn das Immunsystem nur eingeschränkt funktioniert?

Hat die Untersuchung des Immunstatus eingeschränkt funktionelles Immunsystem erkannt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten einer immunstimmulierenden Therapie  auch aus dem bereich der alternativen Medizin. So kommen hier grüner teeExtrakt, Thymusfaktoren, Echinacin, Mistelpräparate sowie Eigenblut zum Einsatz.

Zur vermeidung der Überstimulation des Immunsystems mit der gefahr der Ausschaltung desselben, sind Laboruntersuchungen unter besonderer Berücksichtigung des Aktivierungszustands der zellen, als essentiell vor jeder immunmodiularischen Behandlung zu betrachten.

Der Immunstatus sollte anschließend nach 3-6 Monaten erneut erhoben werden, um den Erfolg der begonnenen Behandlung zu überprüfen und ggf. Hinweise auf notwendige Anpassungen zu erhalten.